Leidschendam-Voorburg

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Städte & OrteZuid-Holland

Leidschendam-Voorburg

Gemeinde in den Niederlanden

Leidschendam-Voorburg liegt nordöstlich von Den Haag und wird als dessen Vorort betrachtet. Die Gemeinde umfasst die ehemaligen Orte Leidschendam und Voorburg sowie das Dorf Stompwijk. Sie wird von Bahnstrecken und Autobahnen durchquert, die oft von Staus geplagt werden. Die meisten Einwohner pendeln nach Den Haag, während im Südosten Landwirtschaft und Gartenbau vorherrschen. In der Gemeinde sind eine Fabrik für Aufzüge und kleinere Handels- und Industriebetriebe ansässig. Die Geschichte der Region reicht bis in die Antike zurück, wo der römische General Gnaeus Domitius Corbulo den Corbulo-Graben grub, der heute als Rijn-Schie-Kanal existiert. Im Mittelalter entstanden Siedlungen wie Foreburg und Veur, die später durch Torfabbau und Polderbau geprägt wurden. Der Dichter Constantijn Huygens baute in Voorburg das Herrenhaus Hofwijck, was den Beginn des Gartenbaus und der Zierpflanzenhandel einleitete. Von 1940 bis 1945 war Voorburg von deutschen Truppen besetzt. Die Gemeinde ist bekannt für ihre Kirchen, die Windmühle „De Vlieger“ als Museum und das Herrenhaus „Hofwijck“ mit seinem Museum. Zudem beherbergt die ehemalige Herberge „Swaenstein“ Funde aus der Römerzeit. Prominente Persönlichkeiten wie Guillaume Groen van Prinsterer und Johan de Meij sowie Sportler wie Koos van der Wildt und Eljero Elia stammen aus der Region. Die Gemeinde unterhält Städtepartnerschaften mit Hranice, Konstancin-Jeziorna und Temecula.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in den Niederlanden
Ort
Südholland
Seehöhe
0 m
Quellen:Leidschendam-Voorburg (CC0-1.0)

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