Vărșag
Gemeinde in Rumänien
Vărșag liegt im Osten Nordsiebenbürgens, in den Südausläufern des Gurghiu-Gebirges. Der Ort befindet sich im Westen des Kreises Harghita an der Mündung des gleichnamigen Baches in den Oberlauf der Târnava Mare. Er grenzt an die Kreisstraße DJ 138B und ist 35 Kilometer nördlich der Stadt Odorheiu Secuiesc sowie etwa 75 Kilometer nordwestlich von Miercurea Ciuc entfernt. Die Gemeinde gehört zur historischen Region Szeklerland und ist von der Landschaft des Gurghiu-Gebirges geprägt. Der Ort wurde 1910 erstmals urkundlich erwähnt und war bis dahin von Szeklern bewohnt. Die Reste der Burg Tartód zeigen eine frühe Besiedlung des Gebiets. Im Königreich Ungarn war Vărșag Teil des Stuhlbezirks Udvarhely und später des historischen Kreises Odorhei. Seit 1950 gehört der Ort zum Kreis Harghita. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Region Siebenbürgen und den Szeklern verbunden. Vărșag ist bekannt für die Ruinen der Burg Tartód, die auf einer 848 m hohen Anhöhe stehen und unter Denkmalschutz stehen. Die katholische Kirche wurde zwischen 1902 und 1904 gebaut. Der Ort ist auch der Ausgangspunkt zur Quelle der Târnava Mare. Die Umgebung um Vărșag ist geprägt von der Natur des Gurghiu-Gebirges und den kulturellen Traditionen der Szekler.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Rumänien
- Ort
- Kreis Harghita
- Adresse
- Str. Principală, nr 351, com. Vârsag
- Erbaut
- 1913
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