Augustinerchorherren Jasenitz

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KlosterWoiwodschaft WestpommernBezirk Woiwodschaft Westpommern

Augustinerchorherren Jasenitz

Kloster in Polen

Das Stift St. Mariae war eine Niederlassung der Augustiner-Chorherren in Jasenitz, heute Jasienica im polnischen Vorpommern. Die Gründung wird auf das Jahr 1260 datiert, als Herzog Barnim I. von Pommern dem Orden Land bei Ueckermünde schenkte. 1276 wurde das Stift nach Gobelenhagen verlegt, und 1331 wurde Jasenitz erstmals erwähnt. Die Stiftung wurde später von Neumünster aus reformiert und blieb bis 1534 bestehen, als sie im Zuge der Reformation aufgelöst wurde. Das Stift war bis zur Säkularisation ein bedeutender religiöser und kultureller Ort. Die Bibliothek wurde nach Wolgast und schließlich in die Universitätsbibliothek Greifswald überführt. Die ehemaligen Klostergebäude wurden von den pommerschen Herzögen als Jagdschloss genutzt und sind heute als Ruinen der Kirche erhalten. Die Geschichte des Stifts ist in mehreren historischen Werken dokumentiert, die sich mit der Kirchengeschichte Pommerns beschäftigen. Die Ruinen der Kirche in Jasenitz bieten einen Eindruck von der einstigen Größe des Stifts. Die Lage im polnischen Vorpommern und die Verbindung zur Geschichte der Augustiner-Chorherren machen den Ort für historisches Interesse attraktiv. Die Ausblicke auf die Umgebung und die Reste der ehemaligen Klosteranlage laden zu einer Reise in die Vergangenheit ein.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Jasienica
Baustil
Gotik
Denkmalstatus
Objekt des polnischen Kulturobjekt-Registers

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