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Dreifaltigkeitskirche (Bludenz)
Kirchengebäude in Bludenz
Die Dreifaltigkeitskirche in Bludenz steht in der Kirchgasse 4 und war ursprünglich Teil des Spitalskomplexes. Sie wurde um 1300 errichtet und 1472 von Bischof Burkhard Dubenfluck geweiht. Die Kirche wurde mehrfach durch Stadtbrände beschädigt und 1682–1686 von Josef Gort wiederhergestellt. Sie blieb bis 1959 als Magazin genutzt, wurde 1960 wieder als Kirche eingesetzt und 2008–2009 restauriert. Die Kirche diente als Spitals- und Rathauskirche, wobei das Stadtspital direkt neben dem Gotteshaus lag. Sie beherbergt Plastiken des Tiroler Barock-Bildhauers Melchior Lechleitner, darunter eine Figur Maria über dem Portal. Das Votivbild zeigt die älteste Ansicht von Bludenz während der Feuersbrunst 1638. Die Kirche war seit dem 17. Jahrhundert Sitz der Elogi-Bruderschaft und wurde für das Rosenkranz-Gebet sowie als Kapelle für den Stadtrat genutzt. Im Inneren ist die Ausstattung aus dem Jahr 1686, mit Hochaltar von Johann Purtscher und Figuren von Andreas Dobler. Die Giebelfassade mit Spitzbogenportal und der kurze Glockenturm mit Spitzhelm sind Teil des Gebäudekomplexes. Die Kirche steht im Häuserverband der Gasse und hat einen eingezogenen Chor. Die Innenausstattung und das Chorgestühl stammen ebenfalls von Melchior Lechleitner.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Bludenz
- Adresse
- Kirchgasse
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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