📷 Bild: Wikimedia Commons
Albert-Schumann-Theater
zerstörtes Theatergebäude in Frankfurt/Main
Das Albert-Schumann-Theater war ein Jugendstilbau in Frankfurt am Main, der 1905 fertiggestellt wurde und gegenüber dem Hauptbahnhof lag. Es war ein Theater und Varieté, das für bis zu 4500 Zuschauer Platz bot. Das Gebäude wurde 1944 durch Bomben zerstört, wobei der Kopfbau erhalten blieb. Die amerikanischen Streitkräfte nutzten die Restaurants bis 1958. Das Theater war bekannt für seine Vielfalt im Programm, darunter Zirkus, Operette und Varieté. Prominente Künstler wie Otto Reutter, Charlie Rivel und Claire Waldoff traten hier auf. In den 1920er-Jahren erreichte das Theater seine Blütezeit. Es besaß eine 28 Meter hohe Kuppel, ein Amphitheater vor der Bühne und einen Biertunnel, der als Luftschutzkeller diente. Im Inneren des Theaters gab es mehrere Restaurants, darunter ein Weinrestaurant im Louis-Seize-Stil und ein Holländisches Café. Die Bühne war für Pferdedressuren und Hochseilartisten geeignet. Der Bau war für seine technische Ausstattung und die Vielfalt der Nutzungen bekannt. Heute ist das Gebäude nicht mehr vorhanden, doch das Varieté in Frankfurt lebt weiter.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude, Kino
- Ort
- Frankfurt am Main
- Adresse
- Karlstraße / Taunusstraße, 60329 Frankfurt am Main
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