Wenckheim-kastély (Póstelek)

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Wenckheim-kastély (Póstelek)

Der Wenckheim-kastély in Póstelek ist der jüngste und zugleich zerstörteste Schloss in der Kreisstadt Békéscsaba. Es steht im Freizeitpark der Stadt und war ursprünglich Teil der Gutsherrschaft Póstelek, die 1874 von Graf Wenckheim Károly gegründet wurde. Nach dem Hochwasser von 1888 wurde das Dorf Doboz angegliedert, und 1895 ging das Gut an Krisztina Wenckheim, die nach ihrer Hochzeit mit Antal Széchenyi erhielt. Der Bau des Schlosses begann 1906 und wurde drei Jahre später fertiggestellt. In den 1910er und 1920er Jahren war es in seiner Blütezeit, als die Gräfin ihre Töchter heiratete. Nach dem Tod von Antal Széchenyi 1924 blieb die Gräfin allein, bis auch ihre Familie 1944 in die USA emigrierte. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Schloss von den Einwohnern ausgeraubt, und nach dem Krieg wurde es staatlich übernommen. Das Schloss umfasste 72 Räume, darunter ein Empfangsraum, ein Vestibül und 28 Wohnzimmer. Die Ausstattung war mit Parkettböden und verschiedenen Heizsystemen versehen. Im Park, der 1920 gegründet wurde, gab es ein Schwimmbad, ein Bootssteig und einen geometrischen Garten. Der Schlosspark umfasste 14 Hektar und beherbergte seltene Pflanzen sowie Bäume aus dem Hajlási Burgpark.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ruine, Schloss
Ort
Békéscsaba

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