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Gyula
Stadt im Südosten von Ungarn
Gyula ist eine Stadt im Komitat Békés, im gleichnamigen Kreis, mit etwa 31.928 Einwohnern. Sie liegt zehn Kilometer östlich von Békéscsaba an der Grenze zu Rumänien, 220 Kilometer südöstlich von Budapest. Die Stadt wird vom Élővíz-csatorna durchflossen, östlich davon verläuft der Fluss Fehér-Körös. Sie ist für die rumänische Minderheit in Ungarn bedeutsam, da hier ein rumänisches Lyzeum und das rumänisch-orthodoxe Bistum mit Sitz in Ungarn vorhanden sind. Gyula ist ein Bade- und Kurort mit dem Burgbad „Gyulai Várfürdő“, einem der schönsten Heilbäder Ungarns, das im Schlosspark des Almásy-Schlosses gebaut wurde. Das Heilwasser enthält reichlich Alkalihydrogen-Carbonat und Chloride und ist aufgrund seines hohen Mineralgehalts braun. Die Stadt hat mehrere Städtepartnerschaften, darunter mit Arad, Baia Mare, Budrio, Covasna, Ditzingen, Krumpendorf am Wörthersee, Miercurea Ciuc, Schenkenfelden und Wągrowiec. Die Stadt hat eine reiche Geschichte und ist Heimat zahlreicher Persönlichkeiten, darunter Albrecht Dürer der Ältere, Ferenc Erkel, Aladár Székely, Imre Bródy, Zoltán Bay, Imre König, Ferenc Pálinkás, Stefan Polónyi, Márta Gulyás, László Krasznahorkai und László Kiss. Die Verkehrsanbindung erfolgt über mehrere Landstraßen und die Eisenbahnstrecke von Békéscsaba nach Vésztő.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Grenzstadt, Stadt in Ungarn
- Ort
- Kreis Gyula
- Website
- https://www.gyula.hu/
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