Burg Straßfried (Vill)
abgegangene Burg in Innsbruck-Vill
Die Burg Straßfried (Vill) war eine Höhenburg in der Nähe von Innsbruck, am Eingang des Wipptales. Sie lag auf 807 Meter über dem Meeresspiegel südöstlich der Stadt, von Vill aus Richtung Gluirschhöfe. Die Anlage stand am Sporn über der Sillschlucht und der Schlucht des Viller Bachs, oberhalb der heutigen Autobahnabfahrt Innsbruck-Süd. Die Burg wurde 1251首次 erwähnt und war Teil der mittelalterlichen Fernhandelsstraße „Via Imperii“ sowie der Salzstraße. Sie wurde von den Grafen von Tirol erbaut, wahrscheinlich unter Albert III. Zusammen mit der Sonnenburg bewachte sie den Eingang zum Silltal. Bis um 1450 war die Burg bedeutend, bis das Geschlecht erlosch und die Anlage verfiel. Die Burg war ein bedeutender Sitz mit einer Amtmänner-Familie, die sich ab dem 13. Jahrhundert in Strazzfried nannte. Die Viller Mühle, seit 1383 urkundlich nachweisbar, gehörte zu den Gütern. 1922 fanden Archäologen bei Grabungen eine Mauer und ein eingestürztes Gewölbe am Burghügel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Innsbruck
In der Nähe
- Nischenbildstock hl. Martin/Kriegerdenkmal484 m
- Kath. Pfarrkirche, hl. Martin einschließlich Friedhof mit Totenkapelle und FHKr.505 m
- Ehemaliges Feuerwehrhaus in Vill531 m
- Fußgängerbrücke, Eiserner Steg in der Sillschlucht665 m
- Bergisel817 m
- Goarmbichl678 m
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