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Lebendiges Bienenmuseum Knüllwald
Museum in Deutschland
Das Lebendige Bienenmuseum Knüllwald liegt im Ortsteil Niederbeisheim der Gemeinde Knüllwald im Schwalm-Eder-Kreis, rund 40 km südlich von Kassel. Es wurde 2000 von Erika Geiseler und Hans-Joachim Flügel in einem renovierten Fachwerkhof eröffnet. Das Museum präsentiert die Geschichte der Imkerei sowie die Lebensweise der Verwandten der Honigbiene. Um die Biodiversität zu fördern, wurden im Garten und auf dem ehemaligen Kanonenbahn-Gelände zahlreiche Blütenpflanzen angebaut. Das Museum bietet Kindern die Möglichkeit, Bienen zu streicheln und Honig zu schleudern, während Erwachsene die Biologie der Stechimmen und die Geschichte der Imkerei bei Kaffee und Bienenstich erfahren. Zudem existiert ein großes Magazin mit Fachliteratur und archivierten Forschungsergebnissen zu regionaler Fauna und Flora. Jährlich zum Internationalen Museumstag im Mai wird eine Sonderausstellung gezeigt, die oft mit thematischen Beiträgen in der Zeitschrift „LEBBIMUK“ verbunden ist. Die Ausstellungen decken verschiedene Themen ab, wie die Lebensgeschichte des Imkers Freudenstein, Hummeln, die Imkerei in der DDR oder die Ökologie von Säumen. 2008 wurde die Heuschreckenkartierung im Schwalm-Eder-Kreis vorgestellt, und 2009 wurde der Braunkohletagebau Gombeth als Lebensraum mit Artenlisten und Diskussionen über Bodenschutz thematisiert. Die Ausstellungen und Zeitschriften betonen die Verbindung zwischen Mensch und Natur.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Knüllwald
- Erbaut
- 2000
In der Nähe
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