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Brantôme
ehemalige französische Gemeinde
Brantôme liegt im Norden des Départements Dordogne, südlich von Nontron und nordnordwestlich von Périgueux. Der Ort befindet sich am Übergang der Regionen Périgord central und Ribéracois und wird von der Dronne durchflossen, deren rechter Hauptnebenfluss die Côle ist. Der historische Ortskern liegt auf einer runden Insel inmitten der Dronne und wird daher „Venedig des Périgords“ genannt. Die Gemeinde umfasst zahlreiche Lieu-dits, Weiler und Gehöfte, die das umfangreiche Gebiet prägen. Der Name Brantôme geht auf eine latinisierte Form aus dem 8. Jahrhundert zurück und wurde im Laufe der Zeit zu Brantosme weiterentwickelt. Die Herkunft des Namens bleibt unklar, doch archäologische Funde und die Lage des Orts auf einem Felsen deuten auf eine lange Besiedlung hin. Die Abtei Saint-Pierre de Brantôme, gegründet im 8. Jahrhundert, spielte eine zentrale Rolle in der Geschichte des Ortes und wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Die Abtei war auch ein bedeutender Pilgerort und prägte das Stadtbild bis in die Neuzeit. Brantôme ist bekannt für seine mittelalterliche Architektur und die historischen Sehenswürdigkeiten wie die Abteikirche, den Pont Coudé und das Museum Fernand Desmoulin. Der Ort veranstaltet regelmäßig kulturelle Events wie das Festival Sinfonia en Périgord und Wochenmärkte. Die umliegende Natur mit Flüssen, Trockentälern und Höhlen trägt maßgeblich zur touristischen Attraktivität bei. Die Gemeinde ist ein beliebtes Ziel für Besucher, die das Stadtbild und die Geschichte des Périgords erkunden möchten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Dordogne
- Seehöhe
- 208 m
In der Nähe
- Abtei Saint-Pierre de Brantôme138 m
- musée Fernand Desmoulins150 m
- Brantôme en Périgord166 m
- abbaye troglodytique de Brantôme211 m
- castel de la Hierce243 m
- manoir du Chatenet882 m
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