Tucherschloss

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Tucherschloss

Schloss in Deutschland

Das Tucherschloss steht in der Hirschelgasse 9/11 im Stadtteil St. Sebald der Nürnberger Altstadt. Es wurde als Stadtschloss der Patrizierfamilie Tucher zwischen 1533 und 1544 erbaut. Das dreigeschossige Sandsteingebäude mit zur Gasse geschlossener Front und spätgotischem Netzrippengewölbe im Erdgeschoss ist ein Beispiel für die Renaissancearchitektur. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Anlage stark zerstört, doch die westliche Hoffassade, die Straßenfassade und die Erdgeschossgewölbe blieben erhalten. Das Museum Tucherschloss beherbergt Sammlungen zur Geschichte der Familie Tucher, darunter Porträts, Möbel und Einrichtungsgegenstände aus der Goldenen Zeit Nürnbegers um 1500 sowie barocke Interieurs. Zu den Schätzen zählen das emaillierte Tuchersche Gießgeschirr, ein silberner Doppelpokal von Wenzel Jamnitzer und ein Porträt von Hans VI. Tucher. Der Hirsvogelsaal, der im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde, wurde bis 2000 im Garten des Schlosses neu errichtet und mit Renaissanceelementen italienischer Herkunft ausgestattet. Im Schloss werden Räume mit Ausblicken auf die Altstadt und die umliegende Landschaft geboten. Die Ausstellungen umfassen Renaissance-Möbel, Tapisserien und das Deckengemälde „Sturz des Phaeton“ von Georg Pencz. Die Nebengebäude beherbergen zudem die Verwaltung der städtischen Museen. Die Umgebung um das Schloss ist geprägt von historischen Gebäuden und dem Stadtbild der Altstadt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Museum, Schloss
Ort
Nürnberg
Adresse
Hirschelgasse 11
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern
Quellen:Tucherschloss (CC0-1.0)

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