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Lavaur
französische Gemeinde
Lavaur liegt im Südosten des Départements Dordogne, an der Grenze zum Département Lot-et-Garonne. Die Gemeinde ist Teil der Landschaft des Périgord noir und umgeben von Nachbarorten wie Domme und Villefranche-du-Périgord. Sie befindet sich in einer Hügellandschaft, die von der Lémance im Osten und Südosten begrenzt wird. Das Zentrum der Gemeinde liegt leicht erhöht und besteht aus Kirche, Bürgermeisteramt und wenigen Häusern. Rund 68 % der Fläche sind bewaldet, 33 % landwirtschaftlich genutzt. Lavaur wurde erstmals im 14. Jahrhundert erwähnt, als die Kirche Saint-Avit umgebaut wurde. Das Dorf war in gallorömischer Zeit besiedelt, doch architektonische Spuren aus dem frühen Mittelalter sind kaum vorhanden. Die Gemeinde ist bekannt für den „Brunnen der drei Bischöfe“, einen alten Kultort, an dem sich die Bischöfe von Périgueux, Agen und Cahors seit 2006 treffen. Dieser Ort hat eine historische Legende, die auf eine Grenze zwischen drei ehemaligen Regionen beruht. Zudem gibt es Ruinen eines Templer-Wachturms. Lavaur ist für seine spätromanische Pfarrkirche Saint-Avit bekannt, die ein Querschiff und ein Taufbecken mit Templer-Insignien besitzt. Die Gemeinde ist Teil der AOP-Region der Walnüsse des Périgord und hat eine historische Verbindung zur Landwirtschaft. Die Bewaldung und die Lage an der Grenze zu Lot-et-Garonne machen die Gemeinde auch für Natur- und Wanderfreunde attraktiv. Die Bevölkerung lebt vor allem von landwirtschaftlicher Produktion und regionalen Handwerken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Kanton Villefranche-du-Périgord
- Seehöhe
- 282 m
In der Nähe
- Abri du Martinet2.0 km
- château des Rois ducs2.5 km
- Sauveterre-la-Lémance2.7 km
- Saint-Cernin-de-l'Herm3.1 km
- château de Sineuil5.6 km
- Villefranche-du-Périgord4.6 km
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