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Wignacourt-Aquädukt
Aquädukt in Malta
Das Wignacourt-Aquädukt ist eine historische Wasserleitung auf Malta, die von der alten Hauptstadt Mdina bis zur Festungsstadt Valletta führt. Erbaut zwischen 1610 und 1614 unter Großmeister Alof de Wignacourt, nutzt es die natürliche wasserführende Tonschicht unter der Kalkstein-Hochebene von Mdina. Mit etwa 16 Kilometern Länge überwindet es durch Steinbögen unterschiedlicher Höhe und Dicke das wellige Gelände, wobei der größte Teil oberirdisch verläuft. Der Aquädukt gilt als ingenieurtechnische Meisterleistung seiner Zeit, da er das Süßwasser gezielt durch ein Gefällesystem leitete. Besonders in Balzan sind die Bögen niedrig, da das Gelände hier wenig Widerstand bot, während in Birkirkara und Santa Venera höhere Bögen nötig waren. In Santa Venera geht die Leitung in einen unterirdischen Abschnitt über, der durch Inspektionstürme in Santa Venera, Ħamrun und Floriana überwacht wurde. Heute sind vor allem Abschnitte in Birkirkara, Santa Venera und Mrieħel gut erhalten. Der Bau war eine Reaktion auf den Wassermangel in Valletta nach der türkischen Belagerung 1565 und versorgte die Stadt über Jahrhunderte mit Trinkwasser. Später ergänzte eine zweite Leitung aus Fawwara das System, bis der Aquädukt im 20. Jahrhundert stillgelegt und 2007 restauriert wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Aquädukt
- Ort
- Attard
- Erbaut
- 1610
- Architekt
- Natale Masuccio
- Seehöhe
- 57 m
In der Nähe
- Kirche zum hl. Rochus620 m
- Kirche Mariä Verkündigung638 m
- Knisja Parrokkjali tal-Lunzjata, Ħal Balzan678 m
- San Anton Palace840 m
- Pfarrkirche St. Marien1.1 km
- Wignacourt Arch1.6 km
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