📷 Bild: Wikimedia Commons
Konvent oblátů
Kloster in Tschechien
Der Konvent oblátů war ein religiöses Zentrum in Varnsdorf, das zwischen 1911 und 1950 bestand. Er war der älteste Konvent der Oblaten der Jungfrau Maria in der Litoměřicken Diözese und hatte seinen Sitz in der VI. Stadtviertel von Varnsdorf. Hier gab es einen eigenen kostbaren Kirchenbau, den Pseudogotischen Trolodchen-Chrismus mit Turm, sowie einen eigenen Mariä-Verkündigung-Missionarsverband. Der Konvent war für seine aktive Teilnahme an Volksmissionen bekannt und veröffentlichte einen speziellen deutschen Zeitschriften „Missionsfreund“ aus dem Provincialat. Die Oblaten betätigten sich besonders in der Volksmission, was den Konvent als zentrales Ausgangspunkt für die Ausbreitung der Missionarstätten in der Grenzregion machte. In Varnsdorf gab es einen eigenen kostbaren Kirchenbau, den Pseudogotischen Trolodchen-Chrismus mit Turm, sowie einen eigenen Mariä-Verkündigung-Missionarsverband. Der Konvent wurde 1950 im Rahmen der „Aktion K“ geschlossen, als die Staatssicherheit die männlichen Klöster in der CSSR auflöste.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Varnsdorf
- Erbaut
- 1911
In der Nähe
- Kirche des heiligen Karl Borromäus (Varnsdorf)4 m
- Konkathedrale Christi Verklärung809 m
- Městské divadlo ve Varnsdorfu1.0 km
- Evangelische Kirche Varnsdorf1.2 km
- Museum Varnsdorf1.4 km
- St. Peter und Paul (Varnsdorf)1.3 km
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