📷 Bild: Gampe · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Kirche des heiligen Karl Borromäus (Varnsdorf)
Kirchengebäude in Tschechien
Die Kirche des heiligen Karl Borromäus in Varnsdorf, auch Borromäuskirche genannt, ist eine römisch-katholische Kirche im nordböhmischen Varnsdorf, Tschechien. Sie liegt im Okres Děčín, nahe der Grenze zu Sachsen und wurde im Neugotik-Stil gebaut. Die Kirche ist dem Heiligen Karl Borromäus geweiht und gilt als ein unvollendetes Bauwerk ohne Turm. Die Kirche entstand im Zuge der Bevölkerungswachstum und der Spaltung der Altkatholiken nach dem Ersten Vatikanischen Konzil. Sie wurde 1903 begonnen und bis 1911 gebaut, wobei der Turm nicht vollendet wurde. Die Kirche ist dreischiffig, 50 Meter lang und 24 Meter breit. Sie besitzt drei ursprünglich vorhandene Glocken und eine spätere, 1992 geweihte Glocke, die 2550 kg wiegt. Die Kirche bietet einen Innenraum mit acht Sandsteinsäulen und bietet Ausblicke auf die Umgebung. Der Innenraum ist durch die Säulen gegliedert und vermittelt einen Eindruck der Neugotik. Die Kirche ist Teil der Großgemeinde Warnsdorf, die im 19. Jahrhundert stark wuchs und als „Klein Manchester“ bekannt war. Die Umgebung umfasst die historische Stadt mit Industriestandorten und der nahegelegene Grenzort zu Sachsen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Varnsdorf
- Erbaut
- 1910
- Baustil
- Neogotik
- Architekt
- Anton Möller
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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