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Pfarrkirche Arsenal
Kirchengebäude in Wien
Die Arsenalkirche, auch als Kapelle Maria vom Siege bekannt, war eine Filialkirche im Wiener Arsenal in der Landstraße. Sie stand im 3. Wiener Gemeindebezirk und gehörte bis 2022 zur Pfarre Maria-Drei-Kirchen. Die Kirche wurde 1856 errichtet und war ursprünglich als Heereskapelle für Artillerieregimenter gedacht. Sie wurde nach Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg von Julius Lichtner restauriert. Die Pfarre wurde 1983 zur eigenständigen Pfarre erhoben, bis sie 2017 aufgelöst und in die Pfarre Maria-Drei-Kirchen eingegliedert wurde. Die Kirche wurde am 31. Dezember 2022 profaniert und ist seitdem nicht mehr als Gotteshaus genutzt. Die Kirche besitzt eine charakteristische Architektur im Stil der Palastkapelle Sainte-Chapelle in Paris. Sie umfasst eine Ober- und Unterkirche mit einer Hauptgiebelfassade, die ein Maßwerkfenster, Statuen und ein Tympanon mit der Figur Maria vom Siege zeigt. Der Saalraum ist mit einem Kreuzrippengewölbe und einer Holzempore ausgestattet. Im Chor befindet sich ein neugotischer Hochaltar, Figuren von Barbara und Johannes Nepomuk sowie eine Marienfigur aus dem 17. Jahrhundert. Die Krypta war ursprünglich als Begräbnisstätte für militärische Persönlichkeiten vorgesehen. Die Kirche steht auf dem Gelände der Wohnbauten im Arsenal westlich der Lilienthalgasse. Sie ist denkmalgeschützt und gehört einer privaten GmbH. Die Räume umfassen einen fünfjochigen Saalraum, einen Chor mit Hochaltar und eine Krypta. Die Ausblicke reichen über das Arsenalgebiet, und die Umgebung umfasst die Wohnbauten sowie historische Gebäude wie das kaiserliche Zeughaus. Die Nutzung des Gebäudes ist nach der Profanierung ungewiss.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kapelle, Pfarrkirche
- Ort
- Landstraße
- Adresse
- Arsenal 10
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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