📷 Bild: Wikimedia Commons
Werkbundarchiv – Museum der Dinge
Museum in Berlin-Mitte
Das Werkbundarchiv – Museum der Dinge in Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg ist ein Museum, das sich der Sachkultur des 20. und 21. Jahrhunderts widmet. Es befindet sich seit Mai 2024 in der Leipziger Straße 54. Die Sammlung umfasst etwa 20.000 Objekte und 35.000 Dokumente, darunter Produkte des Deutschen Werkbunds und Alltagsgegenstände. Der Fokus liegt auf der Beziehung zwischen Menschen und Gegenständen sowie der industriellen Produktion. Das Museum bietet Einblicke in die Geschichte des Deutschen Werkbunds, einer 1907 gegründeten Vereinigung, die die Reform der Lebensverhältnisse durch gestaltete Produkte und Architektur anstrebte. Die Sammlung zeigt eine Vielzahl von Objekten, von kunstgewerblichen Einzelstücken bis zu anonymen Designprodukten. Sie ermöglicht kulturhistorische und soziologische Analysen der Industriegesellschaft sowie die Entwicklung von Form, Funktion und Material. Die Ausstellungen umfassen sowohl spezifische Werkbund-Produkte als auch alltägliche Gegenstände, die die Warenproduktion und den Alltag prägten. Die Sammlung wird ergänzt durch Reihen zur Geschichte der Dinge im 20. Jahrhundert. Die Ausstellungspräsentation verbindet technische, künstlerische und soziologische Perspektiven, um das Verhältnis zwischen Menschen und Gegenständen zu verdeutlichen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Archiv, Non-Profit-Organisation, Designmuseum
- Ort
- Friedrichshain-Kreuzberg
- Adresse
- Leipziger Straße 54, 10117 Berlin Mitte
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