📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Hardenberg
Sitz des Preußischen Landtags
Das Palais Hardenberg war ein Gebäude in der Berliner Friedrichstadt, das sich am Dönhoffplatz in der Leipziger Straße 75 befand. Es wurde zwischen 1774 und 1776 als Immediatbau für den Grafen von Schwerin errichtet. Das Gebäude diente später als Wohnsitz des preußischen Staatskanzlers Fürsten von Hardenberg und wurde mehrfach umgebaut und modernisiert. Das Palais war bis 1855 als Sitzungsort für den Preußischen Landtag genutzt und beherbergte die Zweiten Kammer sowie den Deutschen Reichstag. Der Plenarsaal war rechteckig mit einem Rednerpult in der Mitte. Zudem tagte das Zollparlament und der provisorische Reichstag dort. Die Nutzung als politischer Sitz dauerte bis 1904. Im Inneren gab es einen Versammlungsraum im Garten, der für die Sitzungen genutzt wurde. Das Gebäude war bis 1905 als Sitz des Preußischen Herrenhauses in Gebrauch, ehe es durch ein Geschäftshaus ersetzt wurde. Die historische Bedeutung als politischer Tagungsort bleibt erhalten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Berlin
- Erbaut
- 1774
In der Nähe
- und Spittelmarkt, Reste der Stadtbefestigung, 17. Jh. Leipziger Straße65 m
- Werkbundarchiv – Museum der Dinge74 m
- Reichshallentheater109 m
- Spindlerbrunnen157 m
- Gratweil's Bierhallen259 m
- Balanceakt368 m
QR-Code