📷 Bild: Wikimedia Commons
Stausee Soboth
Der Stausee Soboth liegt auf der Koralpe, etwa zur Hälfte in Kärnten und der Steiermark, nahe dem namensgebenden Dorf Soboth und dem Soboth-Pass an der Grenze zu Slowenien. Er ist Teil des Kraftwerks Koralpe und entstand zwischen 1988 und 1993 als Speichersee. Mit einer Länge von 2,6 Kilometern, einer maximalen Breite von 970 Metern und einer Tiefe bis zu 80 Metern fasst er rund 23 Millionen Kubikmeter Wasser. Sein natürliches Einzugsgebiet umfasst 29,7 Quadratkilometer, und das Höchststauziel liegt bei etwa 1080 Metern über dem Meeresspiegel. Der See dient nicht nur der Stromerzeugung, sondern auch als beliebter Badeort. Im Sommer zieht er Besucher durch sein klares Wasser, das kühlere Klima in der Höhenlage und die umgebenden Fichtenwälder an. Seit den 2010er Jahren fungiert er zudem als Oberbecken eines Pumpspeicherkraftwerks. Das Kraftwerk Koralpe, ursprünglich als passives Speicherkraftwerk gebaut, wurde zwischen 2009 und 2011 zu einem Pumpspeicherkraftwerk erweitert und hat eine Leistung von 50 Megawatt. Vor Ort lädt der Stausee zum Baden und Erholen ein, während die umliegenden Wälder Wanderungen ermöglichen. Bei routinemäßigen Revisionen, die alle zehn Jahre im Winter stattfinden, wird der See vollständig entleert, um Unterwasserbauwerke zu prüfen. Dabei kommen auch versunkene Bauwerke wie die Trümmer der ehemaligen Feistritzbrücke wieder zum Vorschein. Die Höhenlage und die natürliche Umgebung bieten zudem Ausblicke auf die alpine Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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