📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Rýzmburk (Ostböhmen)
Burg in Tschechien
Die Burg Rýzmburk, auch Riesenburg genannt, ist eine Ruine im gleichnamigen Ortsteil der Gemeinde Žernov, Okres Náchod, Tschechien. Sie liegt am linken Ufer der Aupa, im Bereich des Babiččino údolí, und grenzt an mehrere Orte wie Žernov, Červená Hora und Vestec. Die Ruine ist Teil des böhmischen Burgensystems und war ein Teil der Landesverteidigung im 14. Jahrhundert. Die Burg war im Besitz mehrerer Adelsfamilien, darunter die Lickové z Rýzmburka und die Beneš von Rýzmburk. 1534 erwarb Johann von Pernstein die Herrschaft Rýzmburk und verband sie mit seiner Herrschaft Nachod. 1601 wurde die Burg an die Smiřický von Smiřice verkauft, die sie bis 1621 besaßen. Die Besitzungen wurden nach dem böhmischen Ständeaufstand 1618 konfisziert. Die Ruine blieb bis in das 17. Jahrhundert im Besitz der jeweiligen Eigentümer. Die Ruinenreste der Burg sind für Besucher zugänglich. Die Ruine liegt im Tal der Aupa und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Umgebung und Natur sind Teil der Besichtigung, wobei die historischen Spuren der Burg den Fokus bilden. Die Ruine ist ein Teil der Region und vermittelt Einblick in die Geschichte der böhmischen Landesverteidigung.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Burgruine
- Ort
- Rýzmburk
- Erbaut
- 1400
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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