📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Ratibořice
Gebäude im Empirestil in Tschechien
Schloss Ratibořice liegt an der Aupa in der Gemeinde Česká Skalice im Okres Náchod. Es ist ein barockes Schloss, das 1708 durch den Baumeister Andreas Tetílek errichtet wurde. Die Herrschaft war bis in die Neuzeit mit der Nachod-Herrschaft verbunden und blieb bis 1945 in der Familie Schaumburg-Lippe. Das Schloss war bis 1813 ein Sommerresidenz der Herzogin Katharina Wilhelmine von Sagan und ein Treffpunkt für politische Gespräche. Im Schloss fanden 1813 wichtige Vorgespräche zwischen Metternich und Alexander I. statt. Die letzte Königin von Württemberg, Charlotte zu Schaumburg-Lippe, wurde 1864 hier geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der letzte Besitzer, Friedrich zu Schaumburg-Lippe, nach Polen verbannt und dort verstarb. Sein Leichnam wurde nach Nachod überführt und auf dem Soldatenfriedhof beigesetzt. Das Schloss steht im Zentrum des Dorfes Ratibořice. Umgeben ist es von dem malerischen Tal Babiččino údolí und dem Staré Bělidlo. Die Schlossherrin Wilhelmine von Sagan spielt eine zentrale Rolle in dem Roman Babička von Božena Němcová, der das Dorf und das Schloss bekannt machte. Die Umgebung bietet ruhige Landschaften und historische Bezüge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Ratibořice
- Erbaut
- 1708
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Teil eines Nationales Kulturdenkmals in Tschechien
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