📷 Bild: Wikimedia Commons
Pichlinger See
Der Pichlinger See liegt im Linzer Stadtteil Pichling im Südosten Oberösterreichs und ist ein künstlich entstandenes Naherholungsgebiet mit Badesee. Er entstand durch Schotterabbau für die Hermann-Göring-Werke und später für den Bau der Westautobahn A1. Mit einer Fläche von 31 Hektar und einer durchschnittlichen Tiefe von 4,5 Metern, wobei die tiefste Stelle sechs Meter unter dem Wasserspiegel liegt, ist er ein flacher See ohne oberirdischen Zu- oder Abfluss, der langsam vom Grundwasser durchströmt wird. Der See zieht täglich bis zu 40.000 Badegäste aus Linz und Umgebung an und ist besonders im Sommer ein beliebter Badeort. Im Frühjahr und Herbst nutzen Taucher, Angler und Surfer das Gewässer, während es im Winter zum Eislaufen und Eisstockschießen dient. Die Wasserfläche wurde in den 1990er Jahren durch Algenentfernung und Sedimentbaggerung saniert, nachdem vermehrtes Algenwachstum seine Beliebtheit gemindert hatte. Seit 2024 wird die Sicherheit der Badenden von der Wasserrettung des Arbeiter-Samariter-Bundes gewährleistet. Rund um den See führt ein 3,5 Kilometer langer Spazier- und Laufweg, der zum Verweilen einlädt. Im Naherholungsgebiet gibt es Restaurants, Imbissbuden, Spielplätze und einen Campingplatz. Der See ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden, etwa durch die Buslinien 11 und 19 im 15-Minuten-Takt oder über die Haltestelle Linz Pichling an der Westbahn mit S-Bahn-Anschluss.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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