Arlberg

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Arlberg

Der Arlberg ist ein 1793 Meter hoher Pass an der Grenze zwischen Vorarlberg und Tirol, der das Klostertal im Westen mit dem Stanzer Tal im Osten verbindet. Die Passhöhe liegt vollständig auf Tiroler Gebiet, doch der Name prägt auch die umliegende Tourismusregion, besonders als Wintersportgebiet. Der Pass trennt die Lechtaler Alpen im Norden von den Verwall-Bergen im Süden und wird von der Valluga überragt, dem höchsten Berg der Region. Der Arlberg war seit der Bronzezeit ein wichtiger Handelsweg zwischen Norditalien und dem Bodenseeraum. Keltische und römische Altstraßen nutzten ihn, doch erst im Mittelalter gewann er an Bedeutung. Ab dem 13. Jahrhundert wurde er zu einem überregional genutzten Pass, auf dem bereits 1218 Saumverkehr geregelt und 1312 Wegegeld erhoben wurde. Die geologische Lage in einer Störungszone aus Kalk- und Kristallingestein macht das Gebiet anfällig für Muren, Erdrutsche und Lawinen. Vor Ort trifft man auf eine alpine Landschaft mit markanten Gipfeln wie der Valluga und dem Trittkopf. Die vier Gemeinden Lech, Klösterle, Kaisers und St. Anton grenzen hier aneinander. Im Norden prägen glaziale Trogtäler mit Karsterscheinungen das Bild, während im Süden kleine Bergseen wie die Maroiseen erhalten sind. Die europäische Wasserscheide verläuft über die Valluga und den Flexenpass, was die Region hydrologisch besonders macht.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

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