📷 Bild: Wikimedia Commons
Fort Wilhelm
Das Fort Wilhelm ist ein ehemaliges preußisches Festungsbauwerk in der Region Hüttenguth, heute Huta in der Woiwodschaft Niederschlesien. Es liegt südlich von Huta und oberhalb von Wójtowice, im Habelschwerdter Gebirge. Die Festung wurde im Jahr 1790 angeordnet und bis 1792 fertiggestellt. Sie war Teil der Verteidigungsstrategie vor den Koalitionskriegen und stand strategisch an einer wichtigen Position während der Napoleonischen Kriege. Die Festung wurde nach König Friedrich Wilhelm II. benannt, der sie nach der Fertigstellung besichtigte. In den Napoleonischen Kriegen blieb sie teilweise unbesetzt, da die Wachmannschaft zur Verteidigung der Festung Glatz abgezogen wurde. Nach dem Fall der Festung Neisse 1807 wurde das Fort Wilhelm kurzzeitig besetzt. Später wurde es an Josef Dinter verkauft, dessen Quadersteine für die Pfarrkirche St. Magdalena vorgesehen waren. Die Reste des Forts wurden später in der Region genutzt, beispielsweise für die Eisenbahnbrücke in Habelschwerdt. Die Mauerreste des Forts sind bis heute erhalten und bilden einen Teil der Landschaft. Die Festung war ursprünglich für die Besatzung des Fort Wilhelm gedacht, und die nicht verbrauchten Steinmassen fanden in den 1870er Jahren Verwendung. Die Geschichte des Forts ist eng mit der Entwicklung der Region verbunden und spiegelt die militärischen und architektonischen Entwicklungen der Zeit wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Huta
- Architekt
- Ludwig Christian Müller
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