Orlické Záhoří

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Královéhradecký krajBezirk Královéhradecký kraj

Orlické Záhoří

Gemeinde in Tschechien

Die Gemeinde Orlické Záhoří liegt im Okres Rychnov nad Kněžnou, Tschechien, zwölf Kilometer westlich von Bystrzyca Kłodzka. Sie befindet sich im Tal der oberen Wilden Adler, an der Grenze zu Polen. Die Gemeinde erstreckt sich am rechten Ufer des Flusses, zwischen dem Hauptkamm des Adlergebirges und dem Habelschwerdter Gebirge. Nordwestlich erhebt sich die Velká Deštná mit 1115 m, im Westen liegen mehrere Gipfel über 1000 m. Die Staatsstraße 311 verläuft durch den Ort, und es gibt einen Straßengrenzübergang nach Mostowice. Die Gemeinde entstand im 16. Jahrhundert an der Grenze zwischen dem altböhmischen Königgrätzer Kreis und der Grafschaft Glatz. Die erste Siedlung, Kronstadt, wurde 1572 gegründet, gefolgt von Schwarzwasser 1576. Kerndorf wurde 1603 erwähnt, und die Glashütte Friedrichswald entstand 1614. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die deutschen Bewohner vertrieben, wodurch viele Häuser und Dörfer dem Verfall preisgegeben wurden. Die Gemeinde wurde 1948 unter dem Namen Orlické Záhoří gebildet. In Orlické Záhoří gibt es mehrere Grundsiedlungseinheiten, darunter Bedřichovka, Černá Voda, Kunštát, Jadrná, Trčkov und Zelenka. Sehenswürdigkeiten umfassen die Kirche Johannes des Täufers in Kunštát, das Denkmal für Kaiser Joseph II., die Kapelle „Mariä Heimsuchung“ in Černá Voda und die Kronstädter Kapelle am Kammweg. Die Gemeinde liegt an der Grenze zu Polen und ist von den umliegenden Bergregionen umgeben.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Rychnov nad Kněžnou
Seehöhe
680 m

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