St.-Jürgen-Kapelle

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KircheSchleswig-HolsteinLübeckBezirk Lübeck

St.-Jürgen-Kapelle

Kirchengebäude in Lübeck

Die St.-Jürgen-Kapelle liegt im Stadtteil St. Jürgen von Lübeck, direkt an der Ratzeburger Allee, nahe der Wakenitz und dem Gelände der Wasserkunst. Sie steht im direkten Nachbarbereich des ehemaligen Siechenhauses. Die Kapelle ist der Nachfolgebau der 1290 errichteten St.-Jürgen-Kapelle, die 1534 durch Unruhen zerstört wurde. Die heutige Kapelle wurde 1645–1646 nach einem Abriss des alten Gebäudes neu errichtet. Die Kapelle ist eine Filialkirche des Lübecker Doms und wurde 1646 eingeweiht. Sie diente lange Zeit den Insassen des Siechenhauses als Gottesdienststätte. 1880 begannen regelmäßige Gottesdienste, und 1886 erhielt die Kapelle eine eigene Orgel. 1961 wurde sie zur Pfarrkirche mit eigener Gemeinde. Die Ausstattung umfasst ein Standbild des Heiligen Jürgen, eine Kanzel aus dem 17. Jahrhundert und einen gotischen Passionsretabel. Die Kapelle besitzt eine Orgel, die 1976 erbaut wurde. Die Kapelle steht im Stadtteil St. Jürgen, umgeben von Grünflächen und dem historischen Stadtbild Lübecks. Der Friedhof der Kapelle wurde ab dem späten 18. Jahrhundert genutzt und beherbergt Grabmale unter Denkmalschutz. Die Leichenhalle, die mit der Kapelle errichtet wurde, dient heute als Geräteschuppen. Die Kapelle selbst ist ein Beispiel für die Kombination aus Spätrenaissance und Frühbarock mit gotischen Elementen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Leprosorium, Hospital
Ort
Lübeck
Erbaut
1646
Baustil
Architektur der Renaissance
Architekt
Joseph Christian Lillie
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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