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Oborín
Gemeinde in der Slowakei
Oborín ist eine Gemeinde im Okres Michalovce im Osten der Slowakei, die zur traditionellen Landschaft Zemplín gehört. Sie liegt im Ostslowakischen Tiefland auf einer Flurterrasse des Laborec, kurz vor der Einmündung in die Latorica. Das Ortszentrum ist 104 Meter über dem Meeresspiegel und 25 Kilometer von Trebišov sowie 28 Kilometer von Michalovce entfernt. Die Gemeinde besteht aus zwei Teilen, Kucany und Oborín, wobei Kucany 1960 eingegliedert wurde. Oborín hat eine reiche Geschichte, die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Das Dorf wurde erstmals 1221 als Abara erwähnt und entwickelte sich im 15. Jahrhundert zum Marktflecken. Im Spätmittelalter gab es eine Burg, die als „castrum Abora“ bekannt war, die 1471 abgerissen wurde. 1546 wurden 21 Porta im Dorf verzeichnet, und im 17. Jahrhundert verfiel das Dorf aufgrund von Kriegen und Pestepidemien. 1828 zählte es 119 Häuser und 867 Einwohner, die hauptsächlich von Landwirtschaft, Töpferei und Weberei lebten. In Oborín steht eine reformierte Kirche, die im zweiten Halbjahr des 15. Jahrhunderts erbaut wurde. Das Ortszentrum liegt auf einer Flurterrasse und ist von Aulandschaft und Nasswiesen umgeben. Ein Teil des Gemeindegebiets gehört zum Landschaftsschutzgebiet Latorica. Die Gemeinde ist von Trebišov und Michalovce gut erreichbar und liegt im Zentrum der traditionellen Landschaft Zemplín.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Michalovce
- Adresse
- Obecný úrad Oborín 125
- Erbaut
- 1221
- Seehöhe
- 104 m
- Website
- https://www.oborin.sk
In der Nähe
- Petrikovce1.9 km
- Veľké Raškovce2.5 km
- Oborínsky luh4.2 km
- Malčice4.3 km
- Malé Raškovce4.7 km
- Landschaftsschutzgebiet Latorica5.4 km
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