Rijnwoude

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Rijnwoude

Rijnwoude lag am Oude Rijn, zwischen Leiden, Zoetermeer und Boskoop. Die Gemeinde war von der Eisenbahnstrecke abgeisoliert, da die nächstgelegene Station in Leiden lag, etwa sieben Kilometer westlich. Die Nachbargemeinden umfassten Hazerswoude, Benthuizen und Koudekerk aan den Rijn. Die Landwirtschaft und die Produktion von Backsteinen und Dachziegeln waren die wichtigsten Wirtschaftszweige. Die Sehenswürdigkeiten umfassten die Dorfkirche von Koudekerk, Windmühlen und ein kleines Heimatmuseum. Rijnwoude war ursprünglich eine römische Siedlung, die um 50 n. Chr. existierte. Im 13. Jahrhundert gehörte das Gebiet einem Adeligen namens Dirk van Teylingen, der Land in „copen“ vergeben und das Moor urbar machte. Torf wurde abgegraben und nach Leiden verkauft, wodurch das Land unterging, doch im 17. und 18. Jahrhundert wurden Seen wieder eingepoldert. Die Gemeinde war im Spätmittelalter ein „ambacht“ mit eigenem Gerichtsrecht. 2014 fusionierte Rijnwoude mit Alphen aan den Rijn und Boskoop zur neuen Gemeinde Alphen aan den Rijn. Die Gemeinde war bekannt für ihre Windmühlen, die als Sehenswürdigkeiten galten, sowie für die Dorfkirche von Koudekerk. Bauernhöfe und ein Heimatmuseum trugen zur lokalen Kultur bei. Die Fusion mit anderen Gemeinden führte zu einer größeren Verwaltungseinheit, die den Namen Alphen aan den Rijn übernahm. Die Geschichte der Region war geprägt von landwirtschaftlichen Aktivitäten und der Entwicklung des Landes durch Torfabbau und Landwirtschaft.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in den Niederlanden
Ort
Südholland
Quellen:Rijnwoude (CC0-1.0)

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