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Kleinwarasdorf

Kleinwarasdorf liegt im Burgenland als Teil der Gemeinde Großwarasdorf und wird von der Landesstraße L260 erschlossen. Der Ort befindet sich östlich von Großwarasdorf an der Quelle des Nikitschbaches. Historisch geprägt ist er durch slawische Wurzeln, erkennbar am Namensteil „Baran“, der auf Schafzucht hinweist. Der Ort blickt auf eine lange Geschichte zurück, die bis ins Jahr 1194 reicht, als er erstmals im Zusammenhang mit dem Kloster Marienberg erwähnt wurde. Im Jahr 1938 wies Kleinwarasdorf eine vielfältige Infrastruktur mit Handwerkern, Händlern und Dienstleistern auf, darunter Bäcker, Schmiede und Gastwirte. Bis zur Eingemeindung nach Großwarasdorf war er eine eigenständige Gemeinde. Die Pfarrkirche, 1505 erbaut und der heiligen Anna geweiht, wurde 1939 zur Pfarrkirche erhoben. Die Landschaft ist landwirtschaftlich geprägt, wobei 1.098 Hektar Ende 2018 als Ackerflächen genutzt wurden. Forstwirtschaftlich werden 269 Hektar bewirtschaftet. Persönlichkeiten wie der Geistliche Ignaz Horvath stammen aus diesem Ort.

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