📷 Bild: Wikimedia Commons
Rosheim
französische Gemeinde
Rosheim liegt im Unterelsass am Rand der Vogesen am Bach Rosenmeer auf einer Höhe von 192 m ü. NN, etwa 25 km südwestlich von Straßburg. Der Ort grenzt an die Gemeinden Molsheim, Schirmeck und Sainte-Marie-aux-Mines. Die Stadt ist Teil des Départements Bas-Rhin und der Region Grand Est. Im Zentrum von Rosheim verläuft die Bahnstrecke Sélestat–Saverne, an der die Stadt von TER-Zügen bedient wird. Rosheim wurde erstmals 778 als Rodasheim urkundlich erwähnt. Im 13. Jahrhundert erhielt die Ortschaft Stadtrecht und wurde 1262 zur Reichsstadt erhoben. Die Stadt war Teil des Zehnstädtebunds und erlebte im 16. Jahrhundert eine Blütezeit. Während des Zweiten Weltkriegs stand Rosheim unter deutscher Verwaltung, und die Synagoge wurde entweiht. Die jüdischen Einwohner wurden 1940 deportiert, und 45 von ihnen wurden Opfer der nationalsozialistischen Endlösung. Rosheim ist bekannt für das romanische Wohnhaus, eines der ältesten erhaltenen zivilen Bauwerke des Elsass. Es wurde im 12. Jahrhundert in Stein gebaut und dient heute als Museum. Die Stadt besitzt mehrere historische Gebäude wie die Peter- und Paulskirche, die Stefanskirche und das Rathaus aus dem 18. Jahrhundert. Zudem sind mehrere Fachwerkhäuser und Tortürme aus dem 13. und 14. Jahrhundert erhalten. Die Stadt hat eine Partnerschaft mit Kappelrodeck in Baden-Württemberg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Bas-Rhin
- Erbaut
- 1679
- Seehöhe
- 842 m
- Website
- https://rosheim.com/
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