Röhrabrunn
Röhrabrunn liegt als Teil der Gemeinde Gnadendorf im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Eingebettet in die Hügel des Weinviertels erstreckt es sich am Nordhang der letzten Ausläufer des Ernstbrunner Waldes. Südlich erhebt sich der Grünberg auf 315 Meter, während der Zayabach am östlichen Ortsrand vorbeifließt. Mit 1.067,67 Hektar ist Röhrabrunn die flächenmäßig größte Katastralgemeinde der Großgemeinde Gnadendorf, wobei etwa die Hälfte des Gebiets bewaldet ist. Der Ort blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Erste schriftliche Erwähnungen datieren aus dem Jahr 1590, als verschiedene Herrschaften wie Klement, Loschdorf und Seefeld hier Grundbesitz hielten. Die größte Liegenschaft besaß Wolf Christoph von Enzersdorff in Klement mit 23 Häusern. Bis 1783 gehörte Röhrabrunn zur Pfarre Stronsdorf, danach zu Eichenbrunn. Die im Ort stehende Kapelle wurde 1828 errichtet, während der durchfließende Bach in den 1970er Jahren verrohrt wurde. Bis 1967 war Röhrabrunn eine eigenständige Gemeinde, bevor es im Zuge der Kommunalreform nach Gnadendorf eingemeindet wurde. Vor Ort lädt die Greinkapelle im südöstlichen Wald als beliebtes Ausflugsziel zum Verweilen ein. Das alte Milchhaus beherbergt heute ein Jugendheim, während ein Gasthaus die Einkehr ermöglicht. Entlang der Zaya führt der Blauburger Radweg vorbei, der zu weiteren Erkundungen einlädt. Die ländliche Idylle des Weinviertels prägt das Bild des Ortes, der sich harmonisch in die umgebende Natur einfügt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
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