wien

Stammersdorf

Stammersdorf liegt am Südosthang des Bisambergs im Norden Wiens, unmittelbar an der Grenze zu Niederösterreich. Mit rund 230 Hektar Rebfläche gehört der Ort zu den bedeutendsten Weinbaugebieten der Stadt — und Wien ist die einzige Metropole der Welt, die innerhalb ihrer Stadtgrenzen nennenswerten Weinbau betreibt. Wer herkommt, kommt wegen der Heurigen und wegen eines Ortsbildes, das noch als Winzerdorf lesbar ist und nicht als Stadtteil. Erstmals erwähnt wurde der Ort 1150 unter dem Namen Stenmarsdorf. 1886 bekam er eine Tramwayverbindung nach Wien, 1928 wurde er zur Marktgemeinde erhoben und 1938 als Teil des 21. Bezirks eingemeindet. Anders als die bekannten Heurigenorte im Westen der Stadt hat Stammersdorf seine Kellergassen behalten: Reihen alter Presshäuser und Weinkeller, wie sie sonst im Wiener Stadtgebiet kaum noch in dieser Ausdehnung zu finden sind. Wien.info führt die Heurigen nördlich der Donau als wenig bekannt und urtypisch. Der Weg führt vom Ortskern in die Kellergasse und weiter in die Rebhänge des Bisambergs, von denen aus man über das nördliche Wien blickt. Die Straßenbahn vom Schottenring endet direkt im Ort, ein Auto braucht man also nicht. Ein Besuch lässt sich gut mit einer Wanderung am Bisamberg verbinden; Hauptsaison für die Heurigen ist das Sommerhalbjahr bis in den Herbst.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.

In der Nähe

🗺 Tour aus diesen Spots erstellen → ← Alle Spots in wien

QR-Code

QR 706009d
706009d