📷 Bild: Wikimedia Commons
Bodendenkmal in Velden (Vils), #D-2-7639-0102
Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde im Bereich des abgegangenen Hofmarksschlosses in Vilssöhl, darunter Spuren von Nebengebäuden, Vorgängerbauten bzw. älterer Bauphasen.
Das Schloss Vilssöhl war ein abgegangenes Hofmarksschloss in der Gemeinde Velden im Landkreis Landshut. Es lag etwa 100 Meter nördlich der Kirche St. Erasmus und war Teil der niederbayerischen Landschaft an der Großen Vils. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7639-0102 geschützt und umfasst Spuren von mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Befunden sowie Nebengebäuden. Das Schloss wurde 1723 neu gebaut und hatte einen zweigeschossigen Aufbau mit Zeltdach und offener Altane. Es war von einer einfachen Mauer umgeben und hatte Zugänge vom Süden und Norden. Im südlichen Bereich lagen Wirtschaftsgebäude, über die man zur Großen Vils gelangte. 1887 brannte das Schloss ab und wurde 1888 als Gutshof wieder errichtet. Die Anlage liegt an der Großen Vils, an der zwei Brücken überquert werden. Umgeben von Wirtschaftsgebäuden und einer Mühle, war das Schloss Teil einer Hofmark, die im Besitz der Landshuter Herzöge war. Die Geschichte der Hofmark reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück und umfasst mehrere Besitzer, darunter die Reikker und die Egker. Die letzte Erwähnung im Zusammenhang mit dem Schloss erfolgte 1917, als Georg Kammermeier in Flandern fiel.
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- Art
- Schloss, Befund, Vorgängerbau, Bodendenkmal
- Ort
- Velden
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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