Zetting

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Zetting

französische Gemeinde

Zetting liegt an der Grenze zum Krummen Elsass, im Département Moselle in der Region Grand Est. Die Ortschaft befindet sich auf einer Höhe zwischen 195 und 293 Metern über dem Meeresspiegel und grenzt an die Nachbargemeinden Wittring und Sarreinsming. Sie liegt am Ufer der Saar und des Saarkanals, südöstlich von Saargemünd und in der Nähe der deutschen Grenze. Der Schwartzbach mündet am gegenüberliegenden Ufer in die Saar, und der Goldbach fließt durch das Gemeindegebiet. Der Ortsteil Dieding liegt rechts der Saar. Zetting wurde erstmals 1440 als Zödingen und 1606 als Zettingen erwähnt. Von 1766 bis 1797 war der Ort eine deutsche Enklave in Frankreich, bis er im Zweiten Pariser Frieden 1815 Frankreich zugesprochen wurde. Nach dem Frankfurter Frieden 1871 kam die Region an Deutschland, wurde aber 1919 wieder an Frankreich abgetreten. Die Gemeinde blieb im Département Moselle und wurde später in Moselle umbenannt. Zetting hat eine Partnerschaft mit der Gemeinde Tholey im Saarland. Zetting ist bekannt für die Kirche St. Marcel mit ihrem mittelalterlichen Rundturm aus dem 11. Jahrhundert, einem barocken Altar aus vergoldetem Holz und bemalten Fenstern aus dem 15. Jahrhundert. Die Kirchengemeinde stand einst unter der Abtei Tholey im Bistum Trier. Die Ortschaft wird von der D33 und D662 durchquert, sowie von der Autobahn A4. Ein Radweg führt am Saarkanal entlang zum Rhein-Marne-Kanal. Jacques Touba, ein lothringischer Regionalhistoriker, wirkte hier als Ortspfarrer.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Frankreich
Ort
Département Moselle
Seehöhe
293 m
Quellen:Zetting (CC0-1.0)

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