Zisterzienserinnenkloster Georgenbusch (St. Jöris), Eschweiler-Kinzweiler

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Zisterzienserinnenkloster Georgenbusch (St. Jöris), Eschweiler-Kinzweiler

Kloster in Deutschland

Das Zisterzienserinnenkloster St. Jöris, auch als Georgenbusch bekannt, liegt im Stadtteil St. Jöris von Eschweiler im Landkreis Aachen. Es wurde 1274 von Winrich und Jutta von Kinzweiler gestiftet und nach St. Georg benannt. Die ursprüngliche Anlage ist nur noch in wenigen Gebäuden erhalten, die heute als Wohnraum und Veranstaltungsort dienen. Die heutige Klosterkirche aus dem 15. Jahrhundert steht im Zentrum der ehemaligen Klosteranlage. Das Kloster war bis 1802 bestehend, bis die Säkularisation es auflöste. Franz Wüsten kaufte 1804 das Kloster und baute darauf einen Gutshof. 1846 wurde der Hof als Rittergut Georgenbusch bezeichnet. Nach dem Tod von Edmund Wüsten 1890 übernahm Gerhard Rehm den Hof, der später von der Familie Koch weiterverkauft wurde. Die Anlage wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und 1973 teilweise eingestürzt. 1983 erwarb der Förderverein die Klosterkirche und rettete sie vor dem Verfall. Die Klosterkirche, ein Bruchsteinbau aus dem 15. Jahrhundert, dient heute als Kulturzentrum und wird für evangelische Gottesdienste sowie Hochzeiten genutzt. Umgeben von dem Propsteier Wald, der bis ins 19. Jahrhundert Teil des Aachener Reichswaldes war, bietet die Region eine ruhige, ländliche Atmosphäre. Die Anlage ist ein Baudenkmal und Teil der Geschichte Eschweilers.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, Kulturzentrum, religiöse Gemeinschaft
Ort
Eschweiler
Erbaut
1224
Denkmalstatus
Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen

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