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Bodendenkmal in Aidenbach, #D-2-7444-0124

Untertägige mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde und Funde im Bereich des hochmittelalterlichen Ortsadelssitzes und späteren frühneuzeitlichen Schlosses von Gunzing

Das Bodendenkmal Schloss Gunzing liegt im Weiler Gunzing des Marktes Aidenbach im Landkreis Passau. Es befand sich unmittelbar westlich der abgegangenen Dorfkirche St. Georg und 250 Meter westlich des Aldersbachs. Es handelt sich um eine Stätte des hochmittelalterlichen Ortsadelssitzes und späteren frühneuzeitlichen Schlosses, das als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7444-0124 geführt wird. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück. 1247 wird ein Eckericus de Gincingin als Zeuge erwähnt, und 1395 verpfändete Agnes, Tochter des Ruprecz des Gunzingers, ihr freies Eigen an Friedrich den Hollerbeck. Bis 1558 blieb der Sitz in der Familie der Auerschen, bis er 1713 an Franz Dürnhartstein ging. 1780 saß hier Reichsfreiherr Josef Anton von Gugler, der eine Hofmarksherrschaft über fünf Höfe hatte. Das Schloss war ein zweigeschossiger Bau mit Krüppelwalmdach und vier Scharwachttürmchen. Es war von einem Wassergraben umgeben, der durch eine Brücke von der Kirche her überquert werden konnte. Außerhalb des Grabens war ein Palisadenzaun erkennbar. Die Burgstelle wurde im 19. Jahrhundert überbaut, und der Platz der früheren Kirche St. Georg wurde ebenfalls überbaut.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Befund, Bodendenkmal
Ort
Aidenbach
Denkmalstatus
Bodendenkmal in Bayern

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