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Cellier-du-Luc
französische Gemeinde im Département Ardèche
Cellier-du-Luc liegt inmitten der Hochcevennen im äußersten Westen des Départements Ardèche, in einem kleinen Tal an der Grenze zum Département Allier. Der Ort grenzt an die Gemeinden Langogne und Saint-Étienne-de-Lugdarès. Flüsse wie Allier und Espézonnette durchqueren das abgelegene und dünnbesiedelte Gebiet. Die Gemeinde ist Teil der Region Auvergne-Rhône-Alpes und liegt in einer landschaftlich reizvollen Region mit steilen Hängen und tiefen Tälern. Der Name Cellier-du-Luc bedeutet „Vorratskammer von Luc“ und bezieht sich auf die benachbarte Gemeinde Luc im Département Lozère. In früheren Zeiten gründeten die Einwohner dieser Gemeinde eine kleine Siedlung in den Höhen der Cevennen, um Lebensmittelreserven für Kriege und schlechte Ernten anzulegen. Im Mittelalter war die Siedlung gemeinsam von der Diözese Viviers, einer Unterdelegation des Bas-Vivarais und der Ballei von Villeneuve-de-Berg verwaltet. Die Geschichte des Ortes ist eng mit der Region und den umliegenden Dörfern verbunden. Cellier-du-Luc besitzt eine kleine, im 19. Jahrhundert errichtete Kirche im gotischen Stil, bekannt für ihre unterschiedlich gestaltete Fassade aus Gneis, Basalt und Puzzolan. Zudem gibt es eine mittelalterliche Brücke und einen alten Steinofen, der bis heute zum Brotbacken genutzt wird. Diese Strukturen sind das letzte Relikt der Funktion der Gemeinde als Vorratslager für die umliegenden Dörfer. Die Kultur und Sehenswürdigkeiten spiegeln die Geschichte und die Isolation des Ortes wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Ardèche
- Seehöhe
- 1202 m
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