📷 Bild: Wikimedia Commons
Château Saint-Maire
Burg in der Schweiz
Das Château Saint-Maire ist ein Schloss im Stadtzentrum von Lausanne, im Kanton Waadt. Es wurde zwischen 1397 und 1406 von Guillaume de Menthonay, dem Bischof von Lausanne, errichtet. Die Arbeiten wurden nach dessen Mord durch den Nachfolge-Bischof Guillaume de Challant fortgeführt. Das Schloss ist ein grosser Würfel aus grauer Molasse mit roten Ziegelsteinen und typisch für den Stil des Aostals. Das Schloss war bis 1811 Sitz der Kantonsregierung und bis heute der Exekutivbehörde des Kantons. Es blieb bis 1798 unverändert, bis der Vogt zwei Stockwerke an das Gebäude anfügte. 1811 wurde es zum Sitz der Kantonsregierung, und seitdem ist es der Amtssitz der Exekutivbehörde. Das Schloss kann nicht besichtigt werden, da es aktuell in Nutzung ist. Die Architektur des Châteaus ist von Verteidigungsanlagen geprägt, mit gespaltene Zinnen, die Schiessscharten vermuten lassen. Die Dächer wurden im 19. Jahrhundert gesenkt und die Scharten verstopft. Eine Statue zu Ehren von Major Davel wurde an der Hauptfassade errichtet. Die Terrasse wurde im 19. Jahrhundert in einer Ecke des Schlosses gebaut, und das Tor wurde zerstört, um die Zufahrtsstrasse zu vergrössern.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Lausanne
- Adresse
- Place du Château 4, 1005 Lausanne
- Erbaut
- 1397
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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