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Pfarrkirche Aggsbach-Dorf
Ehemalige Klosterkirche in baulicher Verbindung mit der Kartause Aggsbach in Aggsbach-Dorf in der Marktgemeinde Schönbühel-Aggsbach im Bezirk Melk in Niederösterreich
Die Pfarrkirche Aggsbach-Dorf ist eine römisch-katholische Kirche in der Marktgemeinde Schönbühel-Aggsbach im Bezirk Melk, Niederösterreich. Sie steht in Verbindung mit der Kartause Aggsbach und wurde 1373 begonnen, 1380 fertiggestellt und 1392 geweiht. Die Kirche wurde 1782/1784 zur Pfarrkirche umfunktioniert und 1795 mit einem Turm ausgestattet. Sie ist als Denkmal geschützt und gehört seit 2022 zum Dekanat Melk. Die Kirche ist bekannt für ihre langgestreckte, schmale Form mit einem Fünfachtelschluss im Langhaus. Im Inneren gibt es vier Joche im Langhaus und ein Chorjoch mit Kreuzrippengewölbe. Die Wandmalereien und die skulpturierten Schlusssteine zeigen religiöse Symbole wie den Phönix, den Pelikan und den Löwe. 2001 wurde eine neue Orgel im historischen Gehäuse installiert, die 16 Register besitzt. Die Kirche bietet einen ausgedehnten Saalraum mit hohem Deckenprofil und schmalen Fenstern mit spitzbogigen Maßwerkverzierungen. Der Hochaltar wurde 1911 von Friedrich Obmann geschaffen, und die Altäre wurden größtenteils an das Stift Herzogenburg übertragen. Die Umgebung um die Kirche ist geprägt von der Felswand und der historischen Bauweise.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Schönbühel-Aggsbach
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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