Kartause Aggsbach

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KlosterNiederösterreichBezirk Niederösterreich

Kartause Aggsbach

ehemaliges Kloster der Kartäuser, Aggsbach Dorf, Niederösterreich.

Die Kartause Aggsbach ist ein ehemaliges Kartäuserkloster in Aggsbach-Dorf, Niederösterreich. Es liegt in der Gemeinde Schönbühel-Aggsbach und war bis 1782 ein bedeutendes religiöses Zentrum. Das Kloster wurde 1380 gegründet und war bis ins 18. Jahrhundert Eigentümer mehrerer Herrschaften. 1782 wurde es durch Kaiser Joseph II. aufgelöst und in ein Schloss verwandelt. Die Kartäuserkirche wurde zur Pfarrkirche, und Teile des Klosters wurden in den Pfarrhof integriert. Die Kartause Aggsbach ist heute ein Kultur- und Erlebnisort. Das ehemalige Kloster beherbergt ein Kartäusermuseum, das seit 1970 von der Künstlerin Marianne Maderna und ihrem Ehemann Alfons renoviert und als Wohnraum sowie Museum genutzt wird. Die ehemaligen Zellen wurden in einen Meditationsgarten umgewandelt. Die Pfarrkirche bleibt weiterhin ein zentraler Ort der Gemeinde. Die Kartause ist auch als Veranstaltungsort bekannt und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft. Besucher können die historischen Räume der Kartause erkunden, darunter den Kreuzgang, die Pfarrkirche und den Meditationsgarten. Die Umgebung umfasst die Gemeinde Schönbühel-Aggsbach sowie die ehemaligen Herrschaften des Klosters. Die Kartause ist ein Ort der Geschichte, der Kultur und des spirituellen Erlebens. Die archäologischen Funde aus dem Jahr 2010 geben Einblick in die Baugeschichte des Klosters und den Kirchturm.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kirchengebäude, Museum, Tempel, Kloster, religiöse Gemeinschaft, Kartause
Ort
Schönbühel-Aggsbach
Adresse
Aggsbach-Dorf 46
Baustil
Gotische Architektur
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich

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