Pléboulle
Pléboulle liegt im Norden des Départements Côtes-d’Armor, am Ärmelkanal, etwa 34 Kilometer nordöstlich von Saint-Brieuc und 23 Kilometer westlich von Saint-Malo. Das Gemeindegebiet wird vom Fluss Frémur begrenzt, der südlich den Zufluss Guinguenoual aufnimmt und schließlich in die Baie de la Fresnaye mündet. Es gehört zum Regionalen Naturpark Vallée de la Rance – Côte d’Émeraude und grenzt an die Gemeinden Saint-Pôtan, Matignon und Vieilles Portes. Der heutige Ort wurde erstmals 1264 in einem Dokument der Abtei Saint-Aubin-des-Bois erwähnt. Verschiedene Namen wie Sainte-Croix, L’Hôpital und Village du Temple belegen den Besitz der Kreuzritter. Die Gemeinde war von 1793 bis 1801 Teil des Distrikt Lamballe und wurde 1801 dem Arrondissement Dinan zugeordnet. 1826 trat Pléboulle die Dörfer Vieilles Portes und Bois-Talva an die Gemeinde Saint-Pôtan ab und tauschte gleichzeitig Gebiet mit Matignon. Pléboulle ist bekannt für seine historischen Bauwerke, darunter die Kirche Saint-Paul aus dem 17./18. Jahrhundert, die Kapelle Notre-Dame du Temple aus dem 14. Jahrhundert und das Herrenhaus Manoir de La Motte-Colas aus dem 15. Jahrhundert. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen auch mehrere Mühlen, Überreste des Turms von Montbras, ein Denkmal für die Gefallenen und das Grabmal von Maria de la Motte-Rouge.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Einwohner
- 721
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