Enger

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Enger

Stadt in Nordrhein-Westfalen

Enger ist eine Stadt im Kreis Herford, Nordrhein-Westfalen, im Südwesten des ostwestfälischen Raumgebiets. Sie liegt im Ravensberger Hügelland zwischen Teutoburger Wald und Wiehengebirge. Die Stadt hat eine Fläche von 41,21 km² und wird stark landwirtschaftlich genutzt. Die höchste Stelle ist in Westerenger mit 137 m ü. NN, der tiefste Punkt liegt im Norden bei der Sieler Beeke mit 65 m ü. NN. Der Brandbach und der Werfener Bach sind wichtige Gewässer, die das Stadtgebiet durchfließen. Enger hat etwa 20.518 Einwohner und wurde 804 erstmals urkundlich erwähnt. 1719 erhielt die Stadt das Stadtrecht. 2012 wurde ihr der Beinamen Widukindstadt verliehen, da der Sachsenherzog Widukind dort begraben sein soll. Die Stadt war im 13. Jahrhundert unter den Edelherren von Lippe und später unter der Grafschaft Ravensberg. 1719 wurde sie von Friedrich Wilhelm I. zur Stadt erhoben. 1903 wurde ein Widukind-Denkmal eingeweiht, das 1942 aufgestellt wurde. In Enger gibt es die historische Stiftskirche, die im 11. Jahrhundert gegründet wurde. Sie liegt auf 98,7 m ü. NN und ist ein bedeutendes Bauwerk. Die Stadt verfügt über neun Stadtteile, darunter Siele, Westerenger und Pödinghausen. Die Bevölkerungsdichte beträgt etwa 500 Einwohner pro km². Die Stadt ist mit Bielefeld (15 km) und Osnabrück (45 km) gut verbunden. Die Klimatabelle für Herford zeigt ein ozeanisch-kontinentalen Übergangsklima.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Stadt in Deutschland, Mittlere kreisangehörige Stadt
Ort
Kreis Herford
Seehöhe
107 m

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