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Benediktinerkloster Seligenstadt
Kloster in Hessen, Deutschland
Das Benediktinerkloster Seligenstadt lag am Main in Seligenstadt, Hessen, und war von 828 bis 1803 bestehend. Es war ein bedeutendes Zentrum der Benediktinerordnung und besaß umfangreiche Ländereien. Die Anlage war im 11. Jahrhundert als Teil der Stadtbefestigung integriert und später im Zentrum der Stadt. Die Abtei war dem Erzbistum Mainz unterstellt und hatte Pfarrrechte in mehreren Orten. Die Konflikte mit der Stadt Seligenstadt prägten den gesamten Mittelalterlichen Bestand. Das Kloster war ein wirtschaftliches und politisches Zentrum mit weitreichenden Besitzungen entlang des Mains. Es erhielt im 11. Jahrhundert Immunität und Rechte wie Markt- und Münzrecht. Die klösterlichen Weinberge bei Alzenau-Hörstein prägten die regionale Weinwirtschaft. Die Abtei war bis 1803 einflussreich und betreute das Umland sozial, medizinisch und kulturell. Die Säkularisierung 1803 führte zur Aufhebung der geistlichen Einrichtung und zur Übernahme der Gebäude durch den Staat. Die Klosteranlage umfasst die ehemalige Klosterkirche, barocke Gebäude wie die Prälatur und das Konventgebäude, sowie den Konventgarten mit Rekonstruktionen aus der Barockzeit. Die Gebäude beherbergen Ausstellungen zur Klostergeschichte und das RegioMuseum. Der Konventgarten ist ein Nutzgarten im Stil des Barockparks. Die Wirtschaftsgebäude umfassen eine Getreidemühle, ein Backhaus und eine Orangerie. Die Anlage wird heute vom Land Hessen betreut und dient als Kultur- und Bildungsort.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Abtei
- Ort
- Seligenstadt
- Erbaut
- 820
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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