Castrillo Mota de Judíos

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Städte & OrteKastilien und León

Castrillo Mota de Judíos

Gemeinde in Spanien

Castrillo Mota de Judíos liegt im Westen der Provinz Burgos, in der autonomen Gemeinschaft Kastilien und León. Der Ort befindet sich am rechten Ufer des Flusses Odra, der zum Ebro-Flusssystem gehört. Er liegt im südlichen Teil der Region und wird von der Regionalstraße BU-400 bedient, die mit anderen Orten wie Castrojeriz und Melgar de Fernamental verbunden ist. Die Häuser des Dorfes umgeben eine kleine gotische Kirche, die dem heiligen Stephanus geweiht ist. Der Name des Ortes geht auf die römische Geschichte zurück, da der Ort bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. als Virovesca erwähnt wurde. In der Zeit der Inquisition im späten 15. Jahrhundert wurde der Name in Castrillo Matajudíos geändert, was auf eine historische Bezeichnung für den Ort hinweist. Die genaue Herkunft des Namens bleibt unklar, aber es wird vermutet, dass ein Massaker im 11. Jahrhundert und eine sprachliche Veränderung zur Entstehung des Namens führten. Die heutige Schreibweise wurde erstmals 1623 dokumentiert. Der Ort ist traditionell landwirtschaftlich geprägt, wobei der Weinbau an den Hängen des Prado Camicero betrieben wird. In der Nähe steht der Windpark Valdehierro mit 30 Windrädern, der 50 MW Leistung erzeugt. Der Jakobsweg verläuft durch das Gebiet, weshalb weitere Windkraftanlagen nicht errichtet wurden. Im Gemeindewappen ist ein Davidstern zu sehen, der auf die historische Bedeutung des Ortes hinweist. Die Persönlichkeit Antonio de Cabezón, ein Organist und Komponist, wird im Wappen symbolisiert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Spanien
Ort
Provinz Burgos
Erbaut
1035
Seehöhe
791 m
Quellen:Castrillo Mota de Judíos (CC0-1.0)

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