Kristall-Palast Magdeburg

📷 Bild: Wikimedia Commons

MagdeburgBezirk Magdeburg

Kristall-Palast Magdeburg

Ruine eines großen Konzert- und Ballsaals in Magdeburg

Der Kristall-Palast war ein Konzert- und Ballsaal in Magdeburg, der im Stadtteil Magdeburg-Leipziger Straße stand. Er wurde 1889 begonnen und 1892 eröffnet. Das Gebäude war ursprünglich als zwei Gartenpavillons mit Colonaden konzipiert, später wuchs es durch einen zusätzlichen Saal aus. Der größte Saal hatte 2710 Plätze und wurde zu einem zentralen Veranstaltungsort der Region. Der Kristall-Palast war bekannt für seine Großveranstaltungen und wurde in den 1920er-Jahren als „Größter Konzert- und Ballsaal der Provinz Sachsen“ beworben. Bekannt wurde er auch durch ein Solidaritätskonzert für Rußland 1923, bei dem der estnische Geiger Eduard Soermus verhaftet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude bis 1986 weiter genutzt, bis es aufgrund mangelhafter Unterhaltung gesperrt wurde. Das Gebäude ist heute als Ruine erhalten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es bis 1986 genutzt, bis es aufgrund mangelhafter Unterhaltung gesperrt wurde. Die Nutzung endete 1986, und das Gebäude ist seitdem dem Verfall preisgegeben. 2023 wurde es aus dem Denkmalverzeichnis gestrichen. Die verbliebene Ruine bietet einen Eindruck von der ursprünglichen Größe und dem historischen Stil des Gebäudes.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Ruine, Veranstaltungsort
Ort
Magdeburg
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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