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Fort Berge
zur Festung Magdeburg gehörendes Fort
Das Fort Berge war eine Festungsanlage in Magdeburg, die als Teil der Festung Magdeburg errichtet wurde. Es lag südlich der Stadt und wurde in Form eines vierzackigen Sterns gebaut. Die Anlage war strategisch bedeutsam, da sie den Einschließungsring eines Angreifers erheblich vergrößerte und die Feldarmee schwächte. Die Errichtung begann 1721 unter Leitung von Gerhard Cornelius Walrave und wurde durch die Lage des benachbarten Klosters Berge benannt. Das Fort war eine architektonische Innovation, die die Sicherheit und Flexibilität der Verteidigung erhöhte. Es umfasste mehrere Wälle, Gräben und eine dreigeschossige Kaserne. Die Anlage blieb bis zum Ende des 19. Jahrhunderts unverändert, wurde aber 1904 gesprengt, um für Wohn- und Geschäftshäuser genutzt zu werden. Es war nie in aktiven Kämpfen verwickelt und wurde mehrfach kampflos übergeben, zuletzt bei Napoleons Rückzug im Jahr 1806. Heute sind nur noch das Sterntor und Bezeichnungen wie Sternstraße und Sternbrücke als Erinnerung an das Fort vorhanden. Das Gebiet um das Fort wird als Sterngelände bezeichnet. Das Sterntor wurde 2008 wiedererrichtet und steht heute am Magdeburger Domplatz. Die Anlage selbst ist nicht mehr erhalten, aber ihre historische Bedeutung bleibt erkennbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Magdeburg
In der Nähe
- Buckauer Tor158 m
- Gesellschaftshaus im Kloster-Berge-Garten453 m
- Benediktinerkloster St. Johannis zu Berge, bei Magdeburg475 m
- Wasserturm der Hubbrücke Magdeburg539 m
- Schauspielhaus Magdeburg807 m
- Palais am Fürstenwall715 m
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