📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Eisenhammer
Schloss in Deutschland
Schloss Eisenhammer liegt nördlich von Neuenschmidten, einem Ortsteil der Gemeinde Brachttal im Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Es befindet sich am Ostrand des Büdinger Waldes und südlich des Vogelsbergs. Die Anlage entstand im 18. Jahrhundert als Schloss für den Eisenhammer-Betrieb, der ursprünglich als Hammerwerk und später als Werkstatt für Holz- und Keramikprodukte diente. Der Eisenhammer war ein bedeutender Betrieb, der 1707 von Gräfin Maria Albertina zu Isenburg-Büdingen gegründet wurde. 1722/23 erwarb Johann Wilhelm Schmidt den Betrieb und ließ ein barockes Schlossgebäude errichten. Bis 1741 wurde der Betrieb weitergeführt, bis er 1855 von Buderus gekauft und nach kurzer Zeit stillgelegt wurde. 1885 wurde der Eisenhammer als Sägewerk und später als Möbelfabrik genutzt, bis er 1909 in die Wächtersbacher Steingutfabrik eingegliedert wurde. Die Anlage umfasst ein barockes Schloss mit 20 Fensterachsen, Mansarddach und hohem Dachreiter. Um den Hof gruppiert sich ein Wohnhaus aus verputztem Fachwerk und verschiedene Wirtschaftsgebäude. Ein Wasserkraftwerk und ein Nebengebäude sind Teil der Anlage. In der Nähe steht eine Tausendjährige Eiche mit einem Brusthöhenumfang von 7,88 m. Der Rundweg „Wasser von Brachttal“ führt direkt am Schloss vorbei und umfasst die Eiche sowie eine öffentliche Kneippanlage.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Bauwerk, Schloss
- Ort
- Brachttal
- Adresse
- SchmelzersgrabenBracht (Gew. II)Am Eisenhammer 14
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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