📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Wächtersbach
Schloss im Main-Kinzig-Kreis, Hessen
Das Schloss Wächtersbach steht in Wächtersbach im Main-Kinzig-Kreis in Hessen. Es ist eine Niederungsburg, die sich auf etwa 170 Meter über NHN befindet. Ursprünglich als Jagd- und Sicherungsanlage im Auftrag von Kaiser Friedrich I. Barbarossa errichtet, entwickelte sich die Anlage im 13. Jahrhundert zur Wasserburg. Die Burg wurde erstmals urkundlich 1324 erwähnt und diente als Schutz für die Burganlagen in Gelnhausen und Büdingen. Das Schloss war bis ins 20. Jahrhundert ein bedeutender Sitz der Grafen von Isenburg. 1578 wurde auf dem Gelände eine Brauerei gegründet, die 400 Jahre lang bestand und 2008 geschlossen wurde. Im 17. Jahrhundert wurde das Schloss zur Residenz der Linie Ysenburg-Büdingen-Wächtersbach ausgebaut. Zu den wichtigsten Gebäuden zählen der Marstall, das „große schmucke Gebäude“ der Rentkammer und der Gartensaal, der heute für verschiedene Veranstaltungen genutzt wird. Der Schlosspark, ein Landschaftspark im englischen Stil, wurde ab 1816 umgestaltet und umfasst heute Wege, Wiesen, Bäume und einen Weiher. Der Schlosspark umfasst eine Fläche, die sich aus dem ehemaligen Tiergehege und dem Lustgarten zusammensetzt. Er wurde ab 1840 von Johannes Bodenbender gestaltet und folgt dem Prinzip des Wörlitzer Parks. Der Park umschließt das Schloss und ist durch einen Bergwald mit Eichen und Buchen geprägt. Besonderheiten sind die Philippinenhöhe, ein Tulpenbaum, ein Badeweiher, ein Felsenkeller und eine Fasanerie. Der Park bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil des städtischen Eigentums.
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- Art
- Schloss
- Ort
- Wächtersbach
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Hessen
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