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Johann-Friedrich-Danneil-Museum
Museum in Deutschland
Das Johann-Friedrich-Danneil-Museum in Salzwedel ist ein Heimatmuseum, das 1836 gegründet und 1932 in der Propstei Salzwedel eröffnet wurde. Es ist nach dem Prähistoriker Johann Friedrich Danneil benannt und war ursprünglich eine Sammlung des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte und Industrie. Das Museum war eines der ersten deutschen Vereinsmuseen und beherbergt heute über 30.000 Funde aus der Altmark. Das Museum beherbergt bedeutende Ausstellungsstücke wie die „Salzwedeler Madonna“ aus dem 13. Jahrhundert und den „Weinbergaltar“ von Lucas Cranach dem Jüngeren aus dem 16. Jahrhundert. Die Sammlung umfasst auch Exponate aus dem Mittelalter und späteren Jahrhunderten sowie Funde aus der Bodenreform. Die Langobardenwerkstatt Zethlingen, ein museumspädagogisches Zentrum, ist seit 1990 Teil des Museums und liegt an einem Brandgräberfeld aus der Zeit der Langobarden. Die Dauerausstellung wird ergänzt durch Sonderausstellungen zu heimatgeschichtlichen Themen, wie etwa „Dokumente der Wende“ im Jahr 2009–2010. Regelmäßig finden Aktionstage und Ausstellungen lokaler Künstler statt. Die Bibliothek des Museums enthält rund 20.000 Bücher und Periodika. Das Gebäude, ein Renaissance-Fachwerkbau aus dem 16. Jahrhundert, wurde 1928 von der Stadt Salzwedel erworben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Salzwedel
- Adresse
- An der Marienkirche 3, 29410 Hansestadt Salzwedel
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