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Burg Salzwedel
Burgruine in Deutschland
Die Burg Salzwedel ist eine Ruine einer Niederungsburg im Burggarten am nördlichen Rand der Altstadt von Salzwedel. Sie liegt im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt und war ursprünglich als Schutz für eine Handelsstraße zwischen Magdeburg und Lüneburg konzipiert. Die Anlage war umgeben von Wassergräben und Mauern, die die Burg zusätzlich schützten. Die Burg wurde erstmals 1112 als „Saltwidele“ erwähnt und kam 1134 in askanischen Besitz. Der runde Bergfried, der heute noch 24 Meter hoch ist, wurde wohl Ende des 12. Jahrhunderts gebaut. 1746 entstand ein dreistöckiges Wohngebäude, das 1899 durch Sprengung abgebrochen wurde. 1923 wurde auf dem Gelände eine Ehrenhalle errichtet, um die Gefallenen des Ersten Weltkrieges zu gedenken. Die Anlage umfasste ursprünglich einen Durchmesser von etwa 220 Metern. Heute sind Reste der Wehrmauer, des Burggrabens und der St.-Annen-Kapelle erhalten. Der Bergfried hat einen Hocheingang in zwölf Metern Höhe und eine 3,60 Meter dicke Mauer am Fuß. In der Nähe befindet sich das Danneil-Museum, das Scherben aus dem 12./13. Jahrhundert aus der Burg aufbewahrt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Salzwedel
- Erbaut
- 800
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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